\documentclass{../bkbp} \begin{document} \heading{KRE}{Make or Buy - Eigen- oder Fremdbezug?}{6.4.2022} \section{Entscheidungskriterien} \begin{enumerate} \item Absatzerwartung? \item Ist das Material/Produkt zur richtigen Zeit, in der richtigen Qualität, am richtigen Ort und in der richtigen Menge verfügbar? \item Was ist kostengünstiger? (Break-Even-Point) \item Sind Wissen, Technik und Kapazitäten für die Eigenfertigung vorhanden? \end{enumerate} \begin{center} \begin{tabular}{c|c} Vorteile Fremdbezug & Vorteile Eigenbezug \\ \hline Keine Fixkosten & Unabhängigkeit (z.B. bzgl. Lieferzeiten) \\ \hline \makecell{Unternehmerisches Risiko wird auf\\den Lieferanten übertragen} & \makecell{Kontrolle über den Herstellungsprozess\\und die Qualität} \\ \hline Konzentration auf Kerngeschäft & Keine Lieferkosten \\ \hline Vernetzung mit Lieferanten & Häufig geringere Variable Kosten \\ \hline Wissenstransfer & Flexibilität \\ \hline \makecell{Nutzung von fremdem Know-How\\und Innovationskraft} & Erwerb von Know-How \\ \hline & \makecell{Möglichkeit des Weiterverkaufs\\an fremde Unternehmen} \\ \hline & Standortsicherung \end{tabular} \end{center} \subsection{Break-Even-Point} Der Break-Even-Point beschreibt den Punkt, an dem die Stückzahl so hoch steigt, sodass die Eigenfertigung günstiger wird, als der Fremdbezug. Das hängt damit zusammen, dass die Fixkosten ab diesem Punkt von den variablen Kosten überwogen werden. Je geringer die Fixkosten für Eigenfertigung sind, desto geringer ist die Mindeststückzahl, welche benötigt wird, um den Break-Even-Point zu erreichen. \end{document}